Rettich/Radieschen

Botanischer Name: Raphanus sativus

Garten-Rettiche sind eine Pflanzenart der Kreuzblüter, die vor allem wegen ihrer scharfen verdickten Wurzel in der Küche verwendet werden. Neben den kleinen, leuchtend roten Radieschen und dem weißen bayrischen Bier-Radi, gibt es noch viele andere essbare Varianten. Die Schärfe entsteht durch die enthaltenen Senföle, neuere Züchtungen sind oft etwas milder.

Inhaltsstoffe: Senföle, Vitamin C, Kalium, Calcium, B1, B2, Folsäure

Ballaststoffreich
95% Wasser
15 kcal/100g

Gesundheitliche Aspekte: antibakteriell, entzündungshemmend, regt die Nierenfunktion sowie die Verdauung an,

Saison bei der Gemüse-Koop: Rettich gehört bei uns zu den Winterkulturen, die wir im Folienttunnel aussähen. Dabei gibt es einen Satz den wir im Herbst aussähen, und im Februar/März ernten. Im Frühjahr sähen wir nochmal aus, die Ernte ist dann meist im April/Mai.

Lagerung: Rettich lässt sich im Kühlschrank im Gemüsefach circa zwei Wochen lagern, am besten eingewickelt in ein feuchtes Tuch. Wichtig ist, die Blätter vor der Lagerung abzuschneiden, den Rettich aber erst kurz vor der Zubereitung gründlich zu waschen (grober Schmutz kann schon vorher entfernt werden).

Die Blätter können, getrennt von der Rübe in einem feuchten Tuch, ebenfalls einige Tage aufbewahrt werden.

Haltbar machen: Hierzulande wird Rettich vorzugsweise frisch verzehrt. In Asien hingegen ist es üblich, ihn durch Einlegen in Essigsud oder Salzlake haltbar zu machen.

Zubereitung: Klassischerweise werden sowohl Radieschen als auch Rettiche roh und mit Schale, als kleiner Snack für Zwischendurch, im Salat oder in Scheiben auf dem Brot, gegessen. Aber auch gekocht oder im Ofen gebacken ist das Gemüse eine beliebte Zutat.

Die Blätter sind ebenfalls roh und verarbeitet lecker.

Nur bei schwarzem Winterrettich sollte man die dicke, bittere Schale vor dem Verzehr unbedingt entfernen.

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